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Mit „Schwanensee“ griff Tschaikowsky die Legende vom makellosen Vogel auf und schuf einige der schönsten Musikstücke, die jemals für Ballett geschrieben wurden. Die Choreografen Marius Petipa und Lev Ivanov haben der berühmten Geschichte von der unmöglichen Liebe zwischen einem irdischen Prinzen und der Prinzessin im Federkleid ihre Prägung verliehen und damit den Mythos des tanzenden Schwans, der ultimativen Ballerina, neu formuliert. Als Rudolf Nureyev 1984 seine Fassung für das Pariser Opernballett kreierte, entschied er sich für eine freudianische Dimension, durch die er Tschaikowskys poetischem Traum, im Ausdruck eines Gefühls unüberwindlicher Hoffnungslosigkeit, zusätzlich dramatischen Tiefgang verlieh.